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Au-pair Aliona ID 061001 - Belarus| Hotislaw, Oblast BrestWir vermitteln nette Au-pairs aus allen Ländern der Welt! www.happyaupair.de |
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Liebe Gastfamilie, Ich möchte mich zuerst vorstellen. Ich bin an einem frostigen Dezembermorgen in einem kleinen weißrussischen Städtchen zu dieser Welt gekommen. Meine Kindheit verlief auf dem Lande: dort haben meine Eltern ein wohnliches Haus mit einem Grundstück und ihre Arbeitsstellen der Buchhalter. In unserer fünfköpfigen Familie bin ich die jüngste Angehörige: ich habe zwei ältere Schwestern Natalia und Olga. Die beiden haben schon eigene Familien und sind mitten im Beruf. Meine Lebensumstände haben den Anstoß zum Sprachenlernen und zur Vorliebe zu den Sprachen gegeben. Von Geburt an sprach ich in der Familie ukrainisch, im Kindergarten sollte ich mit meiner Umgebung auf russisch kommunizieren. Als ich eingeschult war, wurde ich auf russisch und weißrussisch unterrichtet. Ab der 5. Klasse der allgemeinbildenden Schule begann ich Deutsch zu lernen. Das war wie Liebe auf den ersten Blick: deutsch wurde zu meinem Lieblingsfach von der ersten Stunde an. Gleich damals verspürte ich, dass ich Deutschlehrerin werden will. Dieser Wunsch und diese Wahl waren nicht zufällig: Liebe zum Wissen, Begeisterung für die Sprachen und Respekt vor dem Lehrerberuf hat mir meine erste Deutschlehrerin anerzogen. Sie riss mich mit ihrer ganzen Persönlichkeit (wie sie sprach, wie sie mit uns Kinder umging, wie sie unterrichtete) und ich wollte ihr nachahmen. So entschied ich mich für das Studium an der pädagogischen Fakultät. Schon in der Schule entdeckte ich, dass es mir Freude bereitet, meinen Mitschülern und Freunden das Schwierige und Langweilige zum Verständlichen und Interessanten zu machen. Ich bewarb mich um einen Studienplatz an der Pädagogischen Universität zu Minsk. Ich halte meinen zukünftigen Beruf für nützlich und interessant. Zur Zeit bin ich im 10. Semester und stehe vor dem Staatsexamen, vorläufig bin ich auf die Fachliteratur angewiesen. Aber das bedeutet nicht, dass ich nur meinen beruflichen Interessen nachgehe. In meiner Freizeit pflege ich Hobbys. Ich mag Bücherlesen, Musik und Reisen. Meine praktischen Erfahrungen im pädagogischen Bereich haben meine positive Einstellung auf die Arbeit mit den Kindern gefestigt. Ich habe schon als Teenagerin auf die Kleinkinder aus der Nachbarschaft aufgepasst, meinen älteren Schwestern helfe ich ab und zu, indem ich zwei liebe Neffen betreue. Meine erste ernste pädagogische Erfahrung bekam ich, während ich nach dem 6. Semester als Kinderleiterin im Ferienlager die neunjährigen betreute. Zu meinen täglichen Pflichten gehörte es, die Kinder zu erwecken, mit ihnen Morgengymnastik zu machen, sie zu den Malzeiten in den Speiseraum zu begleiten und gewiss ihre Freizeit sinnvoll und interessant zu gestalten, z.B. zusammen mit den Kindern verschiedene Erziehungs-und Unterhaltungsveranstaltungen vorzubereiten. Das Wichtigste, was ich aus diesem Praktikum erworben habe, ist: Um das Kind zu verstehen und es richtig zu erziehen, muss man seinen Hintergrund wissen und mit ihm persönlichen Kontakt aufgenommen haben. Mit den Kleinkindern im Kindergarten fühlte ich besondere Verantwortung. Ich musste sie immer im Auge halten, damit sie nichts auffressen und sich nicht schädigen. Ich strengte meine Phantasie an, um ihre Aufmerksamkeit zu halten. Ich half ihnen klar bei den alltäglichen Sachen wie Schnürsenkel binden, sich richtig beim Essen bedienen oder zu Bett gehen. Es gefiel mir die Kleinkinder zu betreuen. Ich schenkte ihnen meine herzliche Wärme und bekam ihre Liebe entgegen. Ich glaube, dass die Betreuung der deutschen Kinder mir auch gelingen würde und dass ein Jahr in Deutschland zu einem meiner schönsten Erlebnissen gehören würde. Ich interessiere mich für den Aufenthalt in Deutschland, weil er mir ermöglicht, meine Sprachkenntnisse zu vervollkommnen und deutsche Kultur kennenzulernen. Ich habe viel von Deutschland gehört und gelesen, aber ich möchte praktisch manches erleben, z.B. wie man Feste feiert und sich an die Traditionen hält. Ich würde gerne regionale Spezialitäten kosten und möglicherweise etwas aus der nationalen deutschen Küche zubereiten lernen. Ich möchte deutsche schöne Landschaften genießen, die Spuren der bewegten Geschichte an den Baudenkmälern finden, deutsche Vorstellungen von der Arbeit und von der Freizeit, vom Familienleben und von der Kinderbetreuung…-also das kennenlernen, was mit dem Befriff „das Deutsche“ zusammenhängt. Ich freue mich, Ihnen im Alltag mit den Kindern hilfreich zu sein, und möchte viel Schönes zusammen erleben. Mit freundlichen Grüßen, Aliona |
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